Märchen erzählen

Märchen sind Geschichten für große und kleine Menschen.

Märchen sind spannend, unterhaltsam, amüsant, tiefsinnig, berührend und lehrreich, ihre Sprache gepflegt. Und immer wohltuend für mich und meine Märchengäste.

… aber als der Esel merkte, dass kein guter Wind wehte, lief er fort und machte sich auf den Weg nach Bremen …

Machen wir uns auf den Weg!
Ich zu Ihnen? Zu Ihren besonderen Ereignissen (Geburtstag, Familienfeier, Weihnachtsfeier …)!
Sie zu mir? Zu meinen Veranstaltungen!
(Honorar nach Vereinbarung)

Seit 2012 bin ich ausgebildete Märchenerzählerin
Seit 2018 gehöre ich dem Vorstand des Märchenforums Hamburg e.V. an.

Aktuelle Termine

30.06.2026 (Di) · 18:30 Uhr

Märchen aus aller Welt und Lieder von Bäumen

Aus: "Ich bin der Baum vor Deinem Haus", Von Margarete und Wolfgang Jehn, Worpsweder Musikwerkstatt

Eppendorfer Park-Spaziergänge
Eingang des Eppendorfer Parks (in der Nähe der Bushaltestelle „Eppendorfer Park/UKE“),
Martinistraße 52 / Eingang-Ost des UKE, DE-20251 Hamburg

Podcast

Zu Gast im Podcast „Endstation Schnelsen – Bitte einsteigen“ vom Freizeitzentrum Schnelsen

Podcast Endstation Schnelsen, Adventsausgabe

Märchenhafte Adventszeit: Hanna Schilling erzählt

Märchen erzählen sei ein bisschen wie eine Droge für sie, erzählt Hanna Schilling in der Adventsausgabe des Podcast „Endstation Schnelsen“. Seit über zehn Jahren geht sie ihrem Hobby nach. Zunächst als Zuhörerin geriet sie in den Bann dieser Textsorte. Dann wollte sie aber auch einmal selbst ausprobieren, wie es ist, Märchen zu erzählen. Seitdem hat sie die „Droge: Märchen“ nicht mehr losgelassen. Schilling gefällt vor allem die Sprache der Erzählungen. Und dass die Erzählungen immer von Menschen handeln und eigentlich immer „gut“ ausgehen.
Was der Unterschied zwischen Kunst- und Volksmärchen ist oder welches Märchen ihr am besten gefällt: Hanna Schilling erzählt es uns. Und weil es unser letzter Podcast in diesem Jahr ist, hat sie allen ZuhörerInnen – passend zur Adventszeit – zwei Märchen mitgebracht, die sie professionell erzählt. Wir wünschen eine „märchenhafte“ Adventszeit.

(Textquelle: https://www.fz-schnelsen.de/2022/12/05/maerchen-hanna-schilling-advent-2022/)

>> Und hier geht es zu der Podcast-Folge

Interview · Haste Töne

Telefoninterview mit Hanna Schilling vom Märchenforum Hamburg e.V., GBS Ochsenwerder

Schüler des Schülerradios „Haste Töne“ der GBS Ochsenwerder im Studio

Was ein Märchen ist, wissen wir alle. Was ist aber ein Märchenforum? Lourin und Hanno konnten in einem Telefoninterview mit Hanna Schilling, Märchenerzählerin und Vorstandsmitglied des Märchenforums, darüber sprechen. Wir haben viele spannende Sachen erfahren. Besonders gut gefiel Frau Schilling die Frage, welches Märchen sie nicht mag. Viel Spaß beim Anhören!

Junge Moderatorin am Mikrofon beim Telefoninterview mit Hanna Schilling
Das ganze Interview anhören

19. Juni 2021

Eichenpark KulturProjekt 2021

Eichenpark KulturProjekt 2021

Beim Eichenpark KulturProjekt am 19. Juni 2021 habe ich Märchen von der Liebe erzählt.

19.10.2020 · sh:z

„Am Ende wird alles gut“

Artikel von Corinna Chateaubourg, erschienen am 19.10.2020 im sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag

Zeitungsartikel: Am Ende wird alles gut
Märchen sind für Hanna M. Schilling die reinste Seelennahrung. Foto: CC

„Es ist ein bisschen wie eine Droge für mich, wenn mir die Menschen zuhören“ zwinkert vergnügt Hanna M. Schilling. Seit neun Jahren erzählt sie professionell Märchen. In Bürgerhäusern und in Freizeitzentren, Kirchen oder auch bei privaten Veranstaltungen. Darüber hinaus ist sie ist im Vorstand des Hamburger Märchenforums. Dort setzt sie sich gemeinsam mit anderen Märchererzählern/-innen für die Verbreitung und Pflege von klassischen Volksmärchen ein. Vor neun Jahren besuchte sie durch Zufall eine Veranstaltung im Eppendorfer Kulturhaus, bei der drei Frauen Märchen erzählten. Und war gleich angenehm überrascht: „Dass mir jemand etwas erzählte, empfand ich als sehr wohltuend,“ sagt die 72-jährige Eppendorferin. Auf der einen Seite lag das wohl an der Textform Märchen, auf der anderen Seite an der Art des Vortrags. Denn im Gegensatz zur Mutter auf der Bettkante, die ihre Märchen vorliest, erzählen Märchenerzähler ihre Geschichten frei. Mit einer Art Auswendiglernen eignen sie sich die Geschichten an und geben sie nicht wortwörtlich, sondern sinngemäß wieder. Diese Art des Vortrags hat der gelernten Physiotherapeutin und Feldenkrais-Pädagogin so gut gefallen, dass sie das unbedingt auch selbst einmal ausprobieren wollte. Bei der Hamburgerin Elita Carstens ließ sie sich zur Märchenerzählerin ausbilden. „Mich fasziniert, dass ich mich immer wieder auf den Weg machen muss, um neue Märchen zu finden und zu erlernen. Im Märchen ist es ähnlich. Derjenige, der sich auf den Weg macht, lernt Neues, macht neue Erfahrungen und erhält Einsicht. Ist es im richtigen Leben nicht auch so?“, so Schilling. Über Jahrhunderte wurden die sogenannten Volksmärchen nur mündlich überliefert. Erst im 18. Jahrhundert, in der Epoche der Romantik, wurden Märchen und Sagen als literarische Genres anerkannt und aufgeschrieben. Zu dieser Zeit erlebten gleichzeitig die Kunstmärchen ihren Höhepunkt. Im Unterschied zum Volksmärchen stammt es nicht aus der Volkstradition, sondern ist das Werk eines einzelnen Dichters. Die Sprachwissenschaftler Brüder Grimm veröffentlichten 1812 den ersten Band der Kinder- und Hausmärchen in Deutschland. Gefragt nach ihrem Lieblingsmärchen muss Schilling, nicht lange nachdenken: „Der Froschkönig“, sprudelt es aus ihr hinaus. „Und wissen sie warum? Wie das Mädchen den Frosch mit Wut an die Wand klatscht – ist das nicht herrlich? Und hervor kommt ein schöner Prinz!“ – Vielleicht sollten wir die hässlichen Frösche öfter an die Wand klatschen, damit die schönen Prinzen zum Vorschein kommen … murmelt sie fast schon zu sich selbst. Das tolle am Märchenerzählen sei auch, dass Beide etwas davon haben, so Schilling, der Zuhörer und der Erzähler. Außerdem handeln Märchen oft von den elementarsten Wünschen und Träumen der Menschen. Wer sehnt sich nicht nach Glück und Gerechtigkeit? Da könne jeder etwas für sich herausziehen. „Die Botschaft aller Märchen ist, dass es immer weiter geht, und: am Ende wird alles gut!“, sagt die 72-Jährige. „Gerade zu diesen aufregenden Zeiten, können Märchen die reinste Wohltat sein und vor allem auch Mut machen.“

Zeitungsartikel PDF

Videos

Märchen zum Anhören

Das Mädchen mit den goldenen Zöpfen (Märchen aus Welsch-Tirol, Italien)
Von dem Fischer und seiner Frau (Grimm)
Die Blumen der kleinen Ida (H. C. Andersen)
Philemon und Baucis (Griechenland)
König Drosselbart (Grimm)
Der hässliche Riese (Malta)